Luke Leighfield

17. Januar 2012

Nachdem ich jetzt schon das x-te Mal auf diesen Knaben aus Southhampton gestoßen bin, habe ich mich dazu entschlossen ihm einen eigenen kleinen Artikel zu widmen und Euch an meinen Eindrücken teilhaben zu lassen.

Wir hören britisches, klares Englisch aus einer unverbrauchten, hellen Stimme. Wir sehen einen Jungen, der aussieht wie 12, wir verstehen einfache, lebensnahe Texte. Im Grunde hast Du alles richtig gemacht, lieber Luke, wenn es nicht im Gesamtpaket ein bißchen zu flach wäre, was Du da machst, um das weiter zu vertiefen oder Dir eine größere Zukunft zu prophezeien.

Deswegen belasse ich es einfach dabei Euch zu texten: Hört’s Euch an und freut Euch drüber, denn das ist doch der Grund, weswegen Musik letztendlich Spaß macht:

Have You Got Heart

Nackt, süß, witzig, lalalalalalala:

Garde Ta foy

The One Thing

Streicher, Piano, britisches Englisch, vielleicht etwas zu kitschig, aber insgesamt sehr gelungen:

Garde Ta Foy und The One Thing sind Singles aus Lukes neuen Album New Season, das im Frühjahr 2012 erscheint!


Neue EP von Cattle & Cane

25. November 2011

Mit der neuen selbstbetitelten EP hält diese wunderbare Band aus England, was sie mit der ersten EP versprochen hat (ich verweise auf meinen Artikel vom 24.03.2011). Den Titeltrack gibt’s schon als Official Video zum Bewundern… I love it!

Waiting


Anna Calvi

12. November 2011

Diese Frau hat eine so tiefe, durchschlagende, englische Stimme, bei der man sich bei geschlossenen Augen im ersten Moment ernsthaft fragt, ob man in der Oper sitzt, oder tatsächlich “nur” ein Musikstück anhört.

Anna Calvis selbstbenanntes Debutalbum ist zu Beginn dieses Jahres erschienen. Die Musik charakterisiert sich durch die dominante Stimme, durch Einflüsse von Flamenco- und Bluesmusik, daneben durch Songwriterattitüden (“Ich geh mit meiner Gitarre”). Wenn auch nicht durchs erste Hören eingängig, so verzaubert diese Musik mehr und mehr je öfter man sich auf Sie einlässt. Das muss man allerdings, nehmt Euch Zeit, schließt die Augen, schiebt alle anderen Gedanken weg und hört einfach nur zu.

Anna Calvi wird jetzt schon mit Patty Smith, Edith Piaf und PJ Harvey verglichen, wie soll das weitergehen?

Desire

Blackout


Frightened Rabbit

23. Oktober 2011

sind eine schottische Band, die musiktechnisch auf dem derzeitigen Markt mit Young Rebel Set, den Fleet Foxes und vielleicht sogar Friska Viljor in einer Reihe stehen. Melodischer, schöner Folkpop und sympathische Jungs, mit denen man am liebsten sofort aufn Bier in den nächsten Pub gehen würde, nach dem Konzert natürlich. Das letzte Frightened Rabbit Album betitelt sich dazu passend The Winter of mixed drinks und datiert auf 2010. Vor ein paar Tagen ist eine neue EP der Band mit dem Titel A frightened rabbit und drei Songs erschienen. Oh Freude, die Band schenkt uns diese EP. Downloaden könnt ihr sie  HIER , gegen Angabe Eurer E-Mail-Adresse.

Swim until you can’t see land (aus dem Album The Winter of mixed drinks)

Fuck this place (aus der EP 2011)


I Build Collapsible Mountains

17. Oktober 2011

Die Berge, die hier von Luke Gareth Joyce mit seinem Projekt I Build Collapsible Mountains sinnbildlich gebaut werden scheinen mir alles andere als instabil. Mit dem Album The Spectator & The Act katapultiert er sich mitten ins Herz aller Zuhörer, zumindest mitten in meins!

Die Musik weckt bei mir Sehnsucht nach Weite, nach Ferne, nach Stille, nach Ruhe, nach Gelassenheit und Sicherheit. Zündet Euch Kerzen an und macht die Augen zu oder packt Euch den IPod ins Ohr und geht spazieren, irgendwo raus, irgendwo ins Grüne, wo Euch niemand stört und haut diese Musik ins Ohr und lasst die Gedanken fließen. Der ideale Soundtrack für den Herbst. Ich bin begeistert!

“Heartbeat in my ears is thumping louder”

Hier die die 2 Songs, die für mich sofort aus dem bisher vorhandenen Gesamtwerk herausstechen, der erste aus dem neuen Album und der zweite aus der selbstbetitelten Debut-EP.

A face of thunder grin

Where we go tomorrow?


Florence and the Machine

3. Oktober 2011

veröffentlichen neues Material. Das begeistert und macht Lust aufs neue Album. Für dessen Erscheinungstermin müssen wir uns allerdings noch etwas gedulden. Angekündigt ist der 31.10.2011  im UK und der 15.11.2011 in Deutschland. Das Album heißt Ceremonials und das Cover seht Ihr hier:

Die erste Single heißt Shake it out und hört sich so an:

What the water gave me, auf Ceremonials Startnummer 3:

Ob Ceremonials das Debutalbum Lungs, eines meiner all-time-faves Alben toppen kann, das erscheint nach diesen beiden ersten Eindrücken zumindest möglich, bleibt aber bis Ende Oktober noch ein Fragezeichen. Shake it out überzeugt mich sofort, während What the water gave me nur schwer in Gang kommt, aber mehr Inhalt verspricht, als man vielleicht nach dem ersten Hören erwartet. Lassen wir uns überraschen! Feststeht, diese Stimme muss man lieben!


What did you expect from the Vaccines?

30. Juli 2011

…so heißt das Debutalbum der Band The Vaccines und so sieht das Cover dazu aus.

Und was erwarten wir denn? Gar nichts! Und was bekommen wir?

Rock ‘n’ Roll kombiniert mit gefühlvollen Balladen, Gitarrenpop, kurze und knappe Songs (im Durchschnitt unter 3 Minuten), einfache und verständliche Texte, schöne  Melodien. Die Musik der Vaccines bringt zwar nichts bahnbrechend Neues, aber das was gebracht wird lässt kaum Wünsche offen: Fesselnd von der ersten Hörsekunde an und EINFACH GUT!

Hier ein kurzer Vorgeschmack auf meinen favorit Song, Nummer 5 auf dem Album: Wetsuit

…und das Video zur Nummer 7, dem Albumohrwurm Post Break Up Sex


The Precious Mings

15. Juli 2011

Entdeckt habe ich die Precious Mings auf der Fusion 2011 und will ich Euch diese Band natürlich nicht vorenthalten.

Boris Exton, seines Zeichen crazy Frontmann bei den Precious Mings, spielt in der Hauptrolle eigentlich Keyboard bei Chikini. Das versteh wer will, ich nicht, denn I love this voice.

Mehr über die Band findet Ihr auf ihrer MySpaceseite. Sehr empfehlenswert ist der Song Quark Horse. Also bitte unbedingt reinhören.

Und hier noch ein Video, Play with me:


Young Rebel Set

10. Juni 2011

Folk, ein unverkennbarer britischer Akzent des Frontmanns Matty Chipchase, der an Maximo Park’s Paul Smith erinnert. Das sind Young Rebel Set aus Stockton-on-Tees (UK).

Im August 2009 veröffentlicht die Band ihre erste Single If I Was.

Im Mai 2011 erschien dann das Debütalbum Curse Our Love. Das Album hält, was Lion’s Mouth als Vorgeschmack daraus verspricht:

Bis hierher ist das meine Lieblingsneuentdeckung in 2011, mitreissend, Gutelaunefolk, herrlich britisches Englisch, es melde sich der oder die, die sich dieser Musik erfolgreich entziehen können, unmöglich… .


Cattle & Cane

24. März 2011

Auch wenn mir der Ein- oder Andere hier einen Hang zum Kitsch attestieren mag, diese neue Band aus England begeistert, berührt, betrifft, mit dem Song Sold My Soul mit Vollgas mitten ins Herz…in Meines jedenfalls!

Wenn Cattle & Cane in der Zukunft hält, was dieser Song verspricht, Halleluja, dann ist das jetzt schon eine neue Lieblingsband aus dem Lieblingsland of Music…!

Mehr erfahrt ihr auf derer My Space-Seite!


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