Young Rebel Set

10. Juni 2011

Folk, ein unverkennbarer britischer Akzent des Frontmanns Matty Chipchase, der an Maximo Park’s Paul Smith erinnert. Das sind Young Rebel Set aus Stockton-on-Tees (UK).

Im August 2009 veröffentlicht die Band ihre erste Single If I Was.

Im Mai 2011 erschien dann das Debütalbum Curse Our Love. Das Album hält, was Lion’s Mouth als Vorgeschmack daraus verspricht:

Bis hierher ist das meine Lieblingsneuentdeckung in 2011, mitreissend, Gutelaunefolk, herrlich britisches Englisch, es melde sich der oder die, die sich dieser Musik erfolgreich entziehen können, unmöglich… .


Cattle & Cane

24. März 2011

Auch wenn mir der Ein- oder Andere hier einen Hang zum Kitsch attestieren mag, diese neue Band aus England begeistert, berührt, betrifft, mit dem Song Sold My Soul mit Vollgas mitten ins Herz…in Meines jedenfalls!

Wenn Cattle & Cane in der Zukunft hält, was dieser Song verspricht, Halleluja, dann ist das jetzt schon eine neue Lieblingsband aus dem Lieblingsland of Music…!

Mehr erfahrt ihr auf derer My Space-Seite!


I Blame Coco- The Constant

22. Februar 2011
Auch wenn ich mich damit bei allen Indiekonservatisten (die “Wirsindsoindependetlistener” und die “WirhörenkeinenPopmainstreampeople”) ins Abseits katapultiere: Ja (!) diese Musik ist poppig, ja (!) das Album ist sicherlich dem Mainstream zuzuordnen und dann kommt das Ganze auch noch von ner Promitochter. Mir egal, denn entscheidend ist die Musik und ich finde es klasse, das Debutalbum von I Blame Coco, The Constant.
Coco und Band nennen London ihr zu Hause. Der Albumtitel ist Programm- das ist ein beständiges gleichmäßiges Hitalbum, denn es kommt ein Ohrwurm nach dem anderen.
Bedankt Euch bei Coco, Bürgerlichen Namens übrigens Eliot Paulina Summer, der Tochter von Sting. Mehr gibt’s nicht von mir, sondern von ihr:
Self-Machine:
It’s about to get worse:

Scanners

29. Dezember 2010

Endlich habe ich die britische Band Scanners entdeckt: Gehört + Geliebt!

Das Debutalbum der Band Violence is Golden stammt aus dem Jahr 2006. Nunmehr erschien Ende September diesen Jahres in Deutschland das zweite Album Submarine. Ich frage mich, warum ich erst jetzt auf dieses Quartett aufmerksam geworden bin. Die Musik ist eingängig, rockpoppig, irgendwie mitreissend – da gibt’s nichts, aber auch gar nichts auszusetzen. Ich bin sehr, sehr begeistert und zähle die Tage bis das so eben bestellte neue Album bei mir im Briefkasten landet- ausnahmslos jeder Song ist nur vom ersten Reinhören eine kleine Sensation. Sängerin Sarah Daley erinnert mich vom Aussehen sofort an Patti Smith.

Eine kleine Auswahl dreier Songs:

Salvation (aus dem Submarine Album Track 3)

Strangelovehate (aus dem Submarine Album Track 7)

Lowlife (aus dem Violence is Golden Album Track 2)

Das ist spitze, das wird groß, wetten?


Hurts

17. November 2010

Die Band heißt Hurts und der Name ist Programm: Düsterer, sphärischer 80er-Jahre Sound, der mich sehr an Depeche Mode erinnert, teilweise auch ergänzt um Discopopeinflüsse al la Scissor Sisters. Nach dem ersten Hören war ich mäßig begeistert, jetzt hat sie mich, diese Musik. Nur Vorsicht- Hörverbot in ohnehin schon trüben Zeiten, denn die Musik trägt nicht zur Partylust bei. Das schmerzt in vielen Augenblicken genau SO wie der Name der Band vermuten lässt. Dafür ist sie wunderbar für die melancholischen Wintermomente. Und ist es nicht so, dass jeder gute Song, der jemals geschrieben wurde, ein trauriger ist?

Das im Juli 2010 erschienene Hurts Debutalbum heißt ironischerweise Happiness, ein Album zum durch- und wiederhören:

Mein Favorit ist Blood, Tears and Gold (…nicht wundern, die ersten 20 Secs des Videos hört man nichts):

Das offizielle Video zu Stay:

Und Wonderful Life:

Auch der Rest des Albums ist mitreissend: Silver Lining, Illuminated, Sunday, Evelyn, Unspoken, The Water, Better than love und Devotion…die Jule ist begeistert! Und ihr?


iLiKETRAiNS

6. November 2010

ILIKETRAINS sind aus Leeds und das hört man, ein schönes britisches Englisch. Die Stimme des Leadsängers David Martin ist unverkennbar und macht – mich jedenfalls – jetzt schon abhängig.

Zur Musik schreibt Plattentest: Morgens macht die Freundin Schluss. Mittags fällt man durch die Zwischenprüfung. Abends springt das Auto nicht an. Man steht da im Regen, heult wie ein Schlosshund, tritt gegen die Reifen und schleppt sich ins Bett. Für diese Tage, für das persönliche Drama, waren I Like Trains schon immer die Band der Stunde. Da schultert jeder Ton die ganze Last der Welt, jede Note steht für die Ungerechtigkeit des Lebens, alles ist zentnerschwer, stockdunkel, existenziell. Der einzige Trost zwischen Demütigung und Demut sind diese vier Männer aus Leeds, die, stets in Beerdigungsstimmung, eine Kerze aufstellen. Für jeden.

iLiKETRAiNS  erinnern mich sehr an The National und an Interpol, das ist wahrscheinlich auch ein Grund, warum ich so begeistert davon bin.

Den Bandnamen verstehe wer will, jedoch Züge mag ich auch und dieser Song aus dem neuen Album He who saw the deep! ist umwerfend: A father’s son! Ein Fall für die Jule-Endlosschleife.



Belle and Sebastian – Write about love

8. Oktober 2010

Sie sind wieder da, mit ihrem zehnten(!) Album und die Melodien sind immer noch unverkennbar. Wenn ich Belle and Sebastian höre, denke ich meist an Großbritannien, an grüne Wiesen, an spielende Kinder, an Leichtigkeit + Fröhlichkeit, an Buntes, an Blumen, an ein Lächeln. Diese Musik lässt vermuten, dass die Band von einem anderen happy Planeten kommt. Und diesesmal titeln sie auch so, wie ihr Gesamtwerk zu betiteln wäre…Ja+ Ja + Ja sage ich, schreibt weiter über die Liebe und die Erde scheint wenigstens für den Moment wieder ein besserer Ort zu sein, lalalalalalalalalalalala, zauberhaft:

“Make me dance I want to surrender, your familiar arms I remember…”

I didn’t see it coming (Track 1)

Write about love (Track 6)


Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.