The Airborne Toxic Event

16. März 2011

…eine wunderbare Band, die ich gerade erst entdeckt habe. The Airborne Toxic Event kommen aus L.A.. Gründungsjahr war das Jahr 2006. 4 mal Mann + 1 mal Frau. Letztere sticht beim Hören allerdings ganz besonders heraus, da sie unter anderem die Violine spielt.

Das unbetitelte Debutalbum von The Airborne Toxic Event erschien in den USA im Jahre 2008 und in Europa im Jahre 2009. Ende April dieses Jahres soll nun das Nachfolgealbum mit dem Titel All at Once erscheinen.

Eindrucksvoll Sometime Around Midnight vom Debutalbum:

Die Musik dieser Band ist deswegen so besonders für mich, weil sie heraussticht aus dem überfluteten Indie/Alternative-Musikmarkt, in dem sich mittlerweile leider viel zu Vieles viel zu gleich anhört. Ich bin sofort hängen geblieben, als ich Sometime Around Midnight das erste Mal gehört habe: “There’s a change in your emotion…” passt hier nicht nur auf die besungene unerfüllte Sehnsucht nach der verlorenen Liebe in emotionalen Nachtminuten in einer Bar, sondern gerade auch auf das Hören dieses Songs- fesselnd. Oder? Eine wunderschöne, eingängige Melodie, emotionale Texte und ein Frontmann (Mikel Jollett) dessen Präsenz, Power und Leidenschaft das ganze abrundet.

Mit diesem Lied hat die Band bewiesen, dass sie das Zeug zu etwas Größerem hat. Ob die neue Platte hält was Sometime Around Midnight verspricht? I say YES and you say…?

Changing – zu Beginn tönen die ersten Akkorde von Sometime Around Midnight als Teaser aus dem Radio. Eine schöne Überleitung zur ersten Single aus dem neuen Album, die bereits Anfang Februar erschienen ist:


Das offizielle Video zu Numb (ebenfalls ein Track vom neuen Album):


Neues Album der Cold War Kids

24. Januar 2011

  

Letzte Woche ist es (21.01.2011) erschienen, das neue Album der Cold War Kids: Mine is yours!

…und so fängt mein Jahr 2011 auch musikalisch sehr gut an. Nach dem Motto “Meins ist Deins” hoffe ich, dass Euch das gefällt, was mir gefällt.

Kurz zur Band: Die Cold War Kids (Matt and Nathan Willet, Jonnie Russell, Matt Aveiro) kommen aus Kalifornien. Das hier ist nach Robbers & Cowards (2007) und Loyality to Loyality (2008) ihr drittes Album

Mine is yours als Opener: 1-mal gehört und sofort verliebt in diese Melodie!

Skip the Charades: Lassen wir das Spiele spielen und stattdessen endlich klar, einfach und ehrlich sprechen!

Schließlich Bulldozer, meine Nummer 1, ein nachhaltiger Gänsehautsong mit klugem Text über Neuanfänge durchs Ausradieren.

Die Platte ist mehr poppig als rockig und ne ganze Spur anders, kitschiger als die Vorgängeralben. Fast will ich der Band zurufen: “Ihr seid aufgesprungen auf die momentane Wiederentdeckung des 80erJahresound” (Hurts, White Lies, Iliketrains). Aber auch und gerade deswegen ist das Album für mich besser als die Vorgänger, mitreissend schön, was Besonderes eben. Da hält man einfach nur inne und staunt wie sehr Musik berühren kann.

Wer’s live erleben möchte, die Chance gibt’s vom 09.12. bis 12.02.2011 in Köln, Hamburg, Berlin und München.


The Rentals

7. Dezember 2010
Wo kommen die denn plötzlich her? The Rentals, gegründet 1994 vom Ex-Weezer Bassisten Matt Sharp sind an meinem Musikhorizont unglücklicherweise bisher völlig vorbeigegangen.
 
Seit der Gründung veröffentlichte die Band zwei Alben Return of the Rentals und Seven More Minutes, dazu noch mehrere EPs. 2010 erschien nun ein Mixprojekt aus Photographien, Kurzfilmen und Minialben- benannt mit Songs About Time. Ein Song daraus, der mich schon nach den ersten Akkorden sehr betrifft, mit einem sehr realen schön-traurigen Text, Honey Life:

“I don’t wanna talk about the world, I don’t wanna talk about the girl and I don’t wanna sit here endlessly. There’s no need to figure out, all those reasons you’re in doubt, because you’ll be in doubt endlessly. Hey, I just wanna find the way back to honey life! And yeah maybe we could change our names and you could call me Ruffuford Hays, I just don’t know what I like to call you. And yes we can write one terrible song, so that no one could sing along, so we got one thing for just you and me now…”


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