We are Augustines

13. April 2012

Diese Band aus New York habe ich vor einiger Zeit bereits mit Chapel Song unter dem Mixartikel Querhören vorgestellt. Allerdings gibt’s noch viel mehr sehr hörenswerte Musik von We are Augstines, die unbedingt einer eigenen Erwähnung bedarf. Bombastischer, mitreissender Rock- der nur meldodisch etwas in die Poprichtung abdriftet. Die Chance die Band live zu sehen gibt’s übrigens bei den Southside/ Hurricane Festivals.

Die ersten zwei Songs gibt’s für Euch mangels anderer Verfügbarkeit als Livevideos, was ja auch ganz interessant sein kann, denn so sind die wirklich, echt + hautnah. Zum Schluss entschuldigt die Wiederholung, aber ich zeige Ihn Euch nochmal, den Querhörkirchensong.

Enjoy!

Philadelphia

Headlong into the abyss

Chapel Song


Mit Wakey!Wakey! ab ins Wochenende

5. August 2011

…das ist schön, sehr, sehr schön.

Wakey!Wakey! ist pretty much Michael Grubbs, Sänger und Songschreiber der Band und bekannt aus einer meiner Lieblingsserien One Tree Hill, wo er für einige Folgen den Bartender mit dem “überraschenden” Namen Grubbs spielt.

Grubbs und Band kommen aus New York. Sie haben einen ganz wunderbaren Titel für ihr Debutalbum gefunden, der für sich alleine schon herzzerreißend ist: Almost Everything I Wish I’d Said The Last Time I Saw You. So ist auch die Musik. Ganz unterschiedliche Songs, die sich unter dem Genre Indiepop vereinen lassen. Mal gefühlt unplugged, mit deutlich hervorstechender Klaviermusik, mal groß und mächtig und laut, dann wieder folkig und selbst Spuren von Elektro finden sich wieder. Das Ganze ist vielleicht etwas zu mainstreamig und vielleicht etwas zu gefallenwollend, aber auf irgendeine Art und Weise mitreißend.

Wenn ich Musik höre, dann gibt es verschiedene Wege, die mich einen Song mögen und lieben lassen:

  • Manchmal gefällt ein Song oder ein Album gleich aufs erste Hören. Das “Gefällt mir” verflüchtigt sich aber nach dem 10ten Mal und wir zu einem “Ich kann’s nicht mehr hören”.
  • Manchmal höre ich einen Song, der mir auf Anhieb nicht gleich gut gefällt sondern vielleicht lediglich unter dem Stichwort “interessant” abgespeichert wird, der aber gewinnt, je mehr man sich einhört und der dadurch zum Gefälltmirsong wird.
  • Selten kommt Beides zusammen und diese Songs werden dann aufgenommen in die Liste der All-Time-Faves, weil sie nicht mehr wegzudenken sind, aus dem Gedächtnis: Du vernimmst die ersten Töne und es berührt Dich, du hörst die erste Minute und du bist betroffen, du läßt den Song  weiter laufen und plötzlich ist Alles andere Nebensache, Gedanken und Gefühle verschwimmen mit der Musik, als wäre es nie anders gewesen…und der Finger sucht die Repeattaste, immer und immer wieder. Wenn der Song dann auch noch bleibt, dann ist das Kunst und dann ist das Alles, was ich von Musik erwarten kann, dann ist das Liebe- musikalisch gesehen.

Der Song Light Outside von Wakey!Wakey! hat das Potential ein All-Time-Fave zu werden, denn das Reinhören hat genauso, wie beschrieben, angefangen. Hier das dazugehörige Video. Darin passiert nicht viel, aber dadurch passiert sehr viel:

Auch ein absoluter Catcher ist Almost Everything:

Und einer geht noch, wunderschön DER Song aus One Tree Hill Dance so good:

So, das war jetzt aber ziemlich viel Lobuhudelei. Egal, das haben sie sich verdient. Ab ins Wochenende!


The Hundred in the Hands

12. Februar 2011

The Hundred in the Hands: Das sind Eleanore Everdell und Jason Friedman. Gegründet im Jahr 2009 in Beider Heimat NY veröffentlicht das Duo 2010 ihr selbst betiteltes Debutalbum: Eine ganze Spur Elektro, mit auffällig vordergründigen Bässen hinter denen der Gitarrensound fast vollständig zurücktritt, gemischt mit mainstreamtauglichen RockPopeinflüssen und eingängigen Meldodien, auf gewisse Art und Weise sphärisch (was an Eleanores fließender Stimme liegen mag).

Man schließe die Augen stelle sich vor: Es ist Nacht, diffuses Licht, eine karge alte Fabrikhalle, grauweißschwarz…Bass, Bass, Bass…nassgeschwitzt, tanzend in der Menge, irgendwie ruhig, irgendwie aufgekratzt, undefinierbar…nur eins ist klar…weiter und weiter und weiter in diesem Beat…es fällt schwer loszulassen. Die Musik mag für den ein- oder anderen gewöhnungsbedürftig sein, aber laßt Euch bitte drauf ein, dann bekommt die Band sicherlich ein Gefälltmir!

Obercatchy- mein Favorit Track 2 Lovesick:

…und die offiziellen Videos zu Track 5 Commotion

…und Track 4 Pigeons:


The National

22. Oktober 2010

Das ist kein brandneues Album und auch keine neue Band, The National gehören aber einfach dazu, zu Jules Welt 2010.  Deswegen war es auch ganz dringend notwendig diese Zeilen jetzt und hier zu veröffentlichen, bevor es vorbei ist, das Jahr. Vorhang auf für mein Nummer 1 Album dieses Jahres! The National- High Violet!

Für Euch zum reinfühlen das offizielle Video zum Jahrhundertsong Bloodbuzz Ohio- jetzt schon aufgestiegen zu einem meiner All-Time-Fave Songs (auf dem Album als Track 6 zu finden).

…und für einen umfassenderen Eindruck von der Band aus New York hier noch ein Song aus dem Album “The Boxer” vom Jahr 2007: Fake Empire.


The Drums

15. Oktober 2010

Zurück zur Musik. Jules Welt präsentiert: The Drums. Von den Musikmagazinen durchweg als DIE NEWCOMER 2010 betitelt, sind sie den meisten von Euch sicherlich schon längst im Ohr. Gegründet in New York im Jahr 2008 veröffentlicht das Quartett im Jahr 2009 die EP “Summertime” mit Texten über das Teenagerdasein und das Coming of Age-Thema. Dieses Jahr erschien schließlich ihr Debutalbum “The Drums”.

Die Musik erinnert mich einerseits an die Beach Boys und die Beatles, was bedeutet Surfrock, Unverbrauchtheit, Happiness allover. Andererseits klingen The Drums viel rockiger und viel basslastiger als die Musik der eben Genannten. Vielleicht ist das auch der Grund warum die Band überall mit The Smith verglichen wird und verglichen werden will (welche Band würde sich gegen einen solchen Vergleich auch wehren wollen?). Jedenfalls sind The Drums irgendwie doch anders als alle anderen, sie selbst eben und das ist gut so. Live zu sehen am 20.11.2010 in München im Backstage!


School of Seven Bells

9. Oktober 2010

Wo kommen die denn plötzlich her? Reichlich spät bin ich eben beim Querhören auf diese Band gestossen- School of Seven Bells. Gegründet im Jahr 2007 von Benjamin Curtis und den eineiigen Zwillingen Alejandra und Claudia Dehaza, einem Zufallstreffen Ihrer beiden Bands (Secret Machines +  On! Air! Library!) im Vorprogramm von Interpol geschuldet, veröffentlicht das Trio Ende 2008 ihr Debutalbum Alpinismus. Im Juli diesen Jahres erschien dann das zweite Album Disconnect from Desire. Der Sound ist sphärisch, träumerisch, elektronisch, teilweise fast psychedelisch. Ihr mögt das vielleicht anfangs gewöhnungsbedürftig finden, aber gebt der Band ne Chance. Ich mag’s.

Track 1 auf Disconnect and Desire – Windstorm:

Track 4 auf Disconnect und Desire – I L U

Loslösen + Fallen lassen!


INTERPOL

24. September 2010

Seit einer Woche ist es draussen, das neue Album von Interpol, ihr viertes, eigennamebetitelt und es ist das letzte zusammen mit dem Bassisten Carlos Dengler, der die Band verlassen hat (im Bild ganz links).

Die ZEIT schreibt: “Carlos Dengler hat die Band Interpol verlassen. Zum Glück haben sie vorher noch ein Album in finsterer Schönheit aufgenommen”.

Barricade (Track 5) als Hörprobe: Diese treibenden Bässe, diese Stimme- ich bin begeistert.

“Wer tanzen will, muss traurig sein. Sonst zappelt man nur, sonst verrenkt man sich, sonst fliegt das Haar ohne Sinn. Wer lächeln will, muss Zähne putzen. Wer küssen will, muss freundlich sein. Wer weinen will, muss lieben. Und wer das alles mal schnell fühlen will, der sollte das neue Album von Interpol hören.” (Berliner Zeitung)

…da braucht’s keine weiteren Worte von mir…!


Rules don’t stop me…

20. September 2010

We are Scientists haben ein neues Album und der Opener “Rules don’t stop” ist n Hit. Deswegen hier mal solo zu veröffentlichen, ohne was zum gesamten Album BARBARA zu sagen, denn in das muss ich mich erst noch reinhören. Gar nicht so einfach, wenn man immer beim ersten Lied hängen bleibt…“Don’t be alarmed it’s not the end of the world if we’re breaking the rules it’s fine”- wie wahr, wie wahr! Manchmal sollte man Grenzen überschreiten- denn oft geht’s nur so zurück auf den richtigen Weg. Hört Euch den Song an: Ausflippen, rumspringen, tanzen, freuen, umfallen…wir haben nur ein Leben!


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