Der Anfang vom Anfang vom Ende

30. März 2011

Out now, das neue Album von Friska Viljor, the Beginning of the Beginning of the End. Nach Bravo, Tour de Hearts und For new Beginnings ist das hier Album Nummer 4 der sympathischen Schweden.

Mit teilweise wütenden und ironischen Texten ist die Platte des typischen Friskasounds wegen – lalalalalalalalalalalalalalalala -ein über weite Strecken tanzbares Gute Laune Album.

Auf Los geht’s los, Singen, Lachen, Tanzen, Fröhlichsein, schon vom ersten Track an, Larionov:

Neben My Thing (hier in der Live-akustik-Version):


…ist You meant nothing mein Lieblingslied des Albums (ein herrlich böser Text):


Changing Stations

23. Oktober 2010

Mit dem Leben ist es wie mit einem Zug. Ruhig und rhythmisch gleitet es dahin. Manchmal gesellen sich Mitreisende zu uns, während vor dem Fenster sich die Landschaft wandelt. Hin und wieder geht es hinein in einen Tunnel, meistens aber bald wieder hinaus. Der Weg scheint unabänderlich und klar. So kommt es, dass wir die wichtigen Weichen gar nicht wahrnehmen, wenn wir sie nehmen. Es ist ja nur ein kleines Ruckeln. Und ruckelt es nicht dauernd irgendwie? Erst rückblickend dämmert uns dann, dass diese banale Unmerklichkeit unser Leben in eine neue Richtung gelenkt haben muss. Es sind nicht einmal Gelegenheiten, die beim Schopfe gepackt werden müssen. Es passiert einfach.

I’m sitting here with my pen and paper I don’t know what I’m gonna say. I’ve been around a million places but everything seems to stay the same. Looking out from a dirty window lights go on but no one’s there. Sitting down in my big brown sofa the silent room makes me depressed. And I don’t mind being overcome by some aggravation as long as life moves away from this and keep changing stations.


Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.